Häufige Fragen

Diese Seite beantwortet die Fragen, die zum Thema Neutrinos und Neutrinovoltaik am häufigsten gestellt werden — kurz und mit Verweis auf die ausführliche Darstellung.

Zu den Teilchen

Was ist ein Neutrino? Ein Elementarteilchen ohne elektrische Ladung und mit sehr geringer Masse. Es nimmt nur an der schwachen Wechselwirkung teil und durchdringt Materie deshalb fast ungehindert. Mehr auf der Seite Neutrino.

Wie viele Neutrinos gibt es um mich herum? Etwa 65 Milliarden Sonnenneutrinos durchqueren jede Sekunde einen Quadratzentimeter Ihrer Haut. Dazu kommen Neutrinos aus dem Erdinneren, aus Kernkraftwerken und aus dem Weltall.

Sind Neutrinos gefährlich? Nein. Gerade weil sie so gut wie nicht wechselwirken, geben sie im Körper praktisch keine Energie ab. Im Laufe eines ganzen Lebens wechselwirkt statistisch etwa ein einziges Neutrino mit einem Atom Ihres Körpers.

Woher kommen sie? Aus der Sonne, aus der Lufthülle, aus Kernreaktoren, aus dem Erdinneren, aus Supernovae und aus dem Urknall. Die Sonnenneutrinos sind bei weitem am zahlreichsten.

Haben Neutrinos Masse? Ja. Das beweist die Neutrinooszillation, für deren Entdeckung 2015 der Nobelpreis vergeben wurde. Wie groß die Masse ist, wird noch gemessen — KATRIN hat sie auf unter 0,45 Elektronenvolt eingegrenzt.

Sind Neutrinos schneller als Licht? Nein. Eine Messung von 2011 legte das nahe, beruhte aber auf einem Fehler in der Zeitmessung. Die Einzelheiten stehen auf der Seite zu OPERA.

Kann man Neutrinos abschirmen? Nein, und das ist der eigentliche Punkt. Ein Neutrino durchquert eine Bleiwand von der Dicke mehrerer Lichtjahre. Deshalb liegen Detektoren tief unter der Erde — nicht um Neutrinos abzuhalten, sondern um alles andere abzuhalten.

Zur Neutrinovoltaik

Was ist Neutrinovoltaik? Ein Ansatz, elektrischen Strom aus Flüssen zu gewinnen, die ständig durch Materie hindurchgehen — Teilchenimpulse, kosmische Myonen, elektromagnetische Schwankungen und thermische Bewegungen. Grundlage ist eine vielschichtige Struktur aus Graphen und Silizium.

Ist das nicht ein Perpetuum mobile? Nein, und die Neutrino® Energy Group betont das selbst. Ein Perpetuum mobile erzeugt Energie aus nichts. Hier wird Energie aus einer vorhandenen äußeren Quelle entnommen — so wie eine Solarzelle nichts erschafft, sondern Sonnenlicht umwandelt.

Wo kann ich so ein Gerät kaufen? Derzeit nirgends. Die Gruppe führt ihre Vorhaben ausdrücklich als in Entwicklung befindlich und kennzeichnet genannte Werte als Auslegungsziele.

Was ist der Unterschied zur Photovoltaik? Photovoltaik braucht Licht und liefert nachts nichts. Der Vergleich steht auf der Seite Photovoltaik im Vergleich.

Was ist mit Betavoltaik oder Thermoelektrik? Das sind belegte, verwandte Verfahren mit anderen Quellen. Siehe Betavoltaik und Thermoelektrik.

Wird die Energie den Neutrinos entnommen? Der Name legt das nahe, gemeint ist aber die Summe mehrerer Kanäle. Die Neutrinos sind darunter das anschaulichste Beispiel für einen allgegenwärtigen Fluss. Näheres auf der Seite Energy Harvesting.

Zum Patent und zur Gruppe

Gibt es ein Patent? Ja, die internationale Anmeldung WO2016142056A1. Was eine solche Nummer belegt und was nicht, steht dort ausführlich.

Wer steht hinter dem Vorhaben? Die Neutrino® Energy Group, ein internationaler Verbund unter Leitung von Holger Thorsten Schubart. Die Gesellschaften sind auf der Seite Struktur aufgeführt.

Was ist die Mastergleichung? Die formale Beschreibung des Ansatzes. Siehe Mastergleichung.

Gibt es unabhängige Prüfungen? Die Gruppe weist selbst darauf hin, dass eine unabhängige Überprüfung ihrer Leistungswerte aussteht. Die zugrunde liegende Physik — Neutrinos, Graphen, der Ratschen-Effekt — ist dagegen in begutachteten Zeitschriften veröffentlicht und wird dort diskutiert.

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